Ich hatte es leid, immer nur Twibble zu benutzen, um von unterwegs, also vom Handy zu twittern. Wie ihr ja sicherlich schon wisst, bin ich absolut Twitter-Addicted, sodass ich auch unterwegs gerne meine Gedanken teile. Doof nur, dass twibble, was ich sonst immer benutzt habe, plötzlich kostenpflichtig wurde, keine eigene “Menüseite” nur für die @replies hatte, sodass ich immer “up to date” herumscrollen musste. Wenn ich twibble also gerade nicht an hatte, musste ich auf meine @replies verzichten und erst zu hause nachsehen, da auch immer nur 10 Tweets gespeichert wurden.
Da ich ein relativ “altes” Handy habe, also kein Smartphone
, und sowieso keine vernünftigen Programme dafür gibt, gab ich die Suche schon fast auf, als ich dann Snaptu entdeckte. Snaptu läuft auf jedem (!) Handy. Es ist nicht nur eine Twitter-App, sondern eine Applikation voller anderer Applikationen, u.a. Facebook, Wetter, Fußballergebnisse, Nachrichten, Flickr etc. Dafür, dass das ganze ein Englisches Programm ist, läuft es erstaunlich gut auf deutscher Ebene. Man kann die deutschen Fußballergebnisse nachsehen, sowie das deutsche Wetter (sogar die eigene Stadt) und auch die deutschen Nachrichten.
Großer Vorteil von snaptu ist nicht nur die Vielseitigkeit, sondern auch die Schnelligkeit. Twibble brauchte ewig zum Laden, sodass ich mich wirklich überreden musste, es mal auszuschalten, weil ich immer im Kopf hatte, wie lange es dauerte, es wieder zu öffnen. Alles anders ist es bei Snaptu. Einmal das Hauptprogramm geöffnet, kann man fix zwischen den einzelnen Punkten hin und her schalten. Außerdem gibt es bei der Twitterfunktion auch den Menüpunkt “@replies”, was mir sehr wichtig ist, sowie einen eingebauten Browser, mit dem man sofort auf die in Twitter geposteten Links zugreifen kann, was auch sehr zügig funktioniert. Dazu kommt noch, dass auch Twitpics im Programm selbst, ähnlich wie bei Tweetdeck, angezeigt werden.
Einziger Nachteil des Programmes ist, dass man dort (noch) keine Twitpics hochladen kann – aber das wird sicher noch irgendwann passieren. Bisher bin ich mit dem Programm echt total zufrieden, es macht richtig viel Spaß damit, und auch schon konnte ich dafür gute Werbung machen
Wer also, wie ich, über kein-Smartphone verfügt, doch trotzdem gerne “App-Meister” spielen will, für den ist Snaptu genau das richtige! Kostenlos heruntergeladen werden kann es übrigens hier.

Seit einiger Zeit renne ich mit einem roten Auge rum. Mittlerweile ist es so schlimm, dass ich morgens die Augenlider auseinander ziehen muss, um das Auge aufzubekommen und tagsüber sehe ich aus, wie ein Mini Karl Dall Verschnitt, weil es echt total verkrustet ist und ich es kaum noch aufbekomme.
Ich war dann heute beim Arzt – und die Diagnose lautete Bindehautentzündung. Juhu. Jetzt heißt es, mir komisches Zeug ins Auge schmieren und hoffen, dass es besser wird.
Ich weiß, schon viele vor mir haben geschrieben, wie sie den KISS Auftritt am vergangenen Samstag bei Wetten Dass fanden, aber ich lasse es mir als KISS Närrin natürlich nicht nehmen, mal das ganze aus meiner Sicht der Dinge zu beschreiben
Alle haben gemeckert, dass Paul schief und krumm gesungen hätte, die Show echt mies war und generell alles scheiße – aber wisst ihr was? Solche Meckerköpfe gibts immer. Und das geilste an der Sache: Sie haben keine Ahnung. Das sage ich nicht, weil ich ein großer KISS Fan bin, sondern als “normaler” Mensch. Leute, die nämlich solche Sachen sagen, kennen nur “I was made for loving you” aus alten Zeiten, von der Platte. Es ist doch sonnenklar, dass Albumversionen immer anders klingen, als die Live (!) Version, dass die Stimme sich innerhalb von 30 Jahren verändert, KISS sind auch nur Menschen, sie können nicht zaubern. Wie traurig wäre das denn, wenn man sich musikalisch nicht weiterentwickeln würde? KISS ist nun mal momentan nicht die “Good ol’ Rock and Roll”-Band, sondern, dank Sonic Boom, wieder in Richtung Hard Rock gerutscht, aber das kann man als “Ich kenn’ nur das eine Lied”-Hörer nicht wirklich beurteilen.
Ich jedenfalls fand den Auftritt gelungen. Klar, das Größte ist es nicht gewesen, aber ich habe auch andere Vergleichsmöglichkeiten (eben die Live Konzerte, yeah!), aber ich finde, dass es für einen Auftritt bei “Wetten Dass..?” schon ganz gut gerockt hat. Wer die Jungs mal richtig in Action sehen will, der soll sich eine Karte für eines der vielen Deutschlandkonzerte dieses Jahr kaufen und danach immer noch meckern. So.
Aber um auf den Auftritt an sich nochmal zurückzukommen: Es ist verwunderlich, dass Paul plötzlich wieder lange Haare hat. Ja. Ich habe es mir eingestehen müssen: Paul trägt eine Perrücke. Seit Samstag habe ich es nun auch in meinem Kopf. Denn noch die Fotos vom Frankfurter Bahnhof zeigten klar und deutlich, dass Mr. Stanley seine Haare raspelkurz waren, und bei Wetten Dass steht er plötzlich mit Löwenmähne auf der Bühne. Sehr seltsam, Mr. Stanley. Aber gut – machen wir uns nichts draus.
Was ich noch ganz cool fand, dass Gene wieder mit seinen Deutschkenntnissen bei Thomas angeben musste. Egal, ob er in Deutschland ein Konzert, Interview oder sonst was hat: Er muss immer Deutsch reden. Immer. So eben auch nach dem Auftritt, wo Thomas Gottschalk anfing, auf Englisch rumzuplappern und Gene bloß meinte “Sprechen Sie kein Deutsch?” … Weiter unten findet ihr das eingebundene Video von YouTube, wo ihr das “Medley” von “Say Yeah” und “I was made..” sehen könnt, und dem folgenden Gene-Tommy Gequatsche, plus einen Teil der Außenwette, wo Michelle Hunziker meint, sie hätte eine längere Zunge als Gene und ein KISS fan “Alright Erfurt, you wanted the best, you got the best.. The hottest Band of the world: KISS!” ins Mikro brüllt. Irre toll, wie ich finde – man merkt, die Jungs könnens noch!
Im Übrigen habe ich mir in der ZDF Mediathek noch ein Interview Backstage angesehen, mit einer Interviewerin, die mir echt irre sympathisch ist. Gutes Englisch, total gut informiert und wirklich attraktiv (was für die Jungs ja auch wichtig ist
) Der Hammer an der Sache war aber, als sie sich von Paul Stanley hat schminken lassen, und er ihr die Lippen per Kuss “schminkte”, sie es total locker nahm, und die erste Reaktion, die sie von sich gab, war: “Is it good enough, the lipstick?” Ich glaub, ich hätte ne Ecke anders reagiert
Außerdem gibts in diesem Interview noch mehr von Genes Deutschkenntnissen und witzigen Anekdoten. Wer also 10 Minuten Zeit hat und sich das nicht entgehen lassen möchte, der klicke bitte hier.
Wie gesagt: Ich fand es super, dass KISS wieder da sind, und vor dem Fernseher 7,8 Millionen Menschen erreicht haben. Ich habe auch dank Twitter gemerkt, dass es auch hier in Deutschland immer noch eine Menge Leute gibt, die KISS kennen und lieben. Und gerade bei Wetten Dass aufzutreten, war ein kluger Schachzug seitens Simmons. Ich freue mich nun noch mehr auf die Konzerte in diesem Jahr! Wie habt ihr den Auftritt empfunden? Habt ihr es live gesehen?
Klingt komisch, ja. Aber auch nur weil man sich erst einmal nicht vorstellen kann, dass man sich über Twitter kennenlernen, geschweigedenn so gut verstehen kann, dass man es mal zu einem Treffen kommen lässt. Aber ich muss euch was sagen: Es klappt.
Gestern hat sich nämlich Lordy auf die große Reise zu mir begeben. Ich holte ihn vormittags gegen 10 Uhr vom Bahnhof ab und nach anfänglichem Schnupper-Talk waren wir auch schon in unserem Element: Reden. Der Tag war eigentlich geplant, allerdings machte uns irgendwas ein Strich durch die Rechnung. Ich weiß nicht genau, aber es könnten auch wir gewesen sein, weil wir uns von diversen alten, sowie neuen Wrestling-Videos und -Folgen nicht losreißen konnten. So gestaltete sich dann auch der Anfang des gemeinsamen Tages, was für manche vielleicht langweilig sein mag, allerdings haben wir uns das nicht nur stupide reingezogen, wir diskutierten, schwärmten von alten Zeiten und haben großartige Dialoge geführt (Ich: “Boar, der is doch sooo scheiße!”, Er: “Mein Held der Jugend..”). Zwischendurch twitterten wir natürlich auch – das bleibt ja nicht aus – und ich kam spontan auf die Idee, ein Mini-Twitter Meeting zu organisieren. Klingt jetzt natürlich total spannend und toll – aber ich habe lediglich nur Janününününü[..]nünü gefragt, ob sie am selbigen Tag vielleicht noch hier her wollte, und siehe da, sie hatte es tatsächlich vor, sodass wir uns für abends verabredeten.
Bald war es dann auch soweit, also machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof, um sie abzuholen, über gemeinsame Twitter-Ex-Follower zu lästern quatschen, und eine gemeinsame Einkaufstour zu starten. Als wir alles hintereinander hatten, entschlossen wir uns, noch eine Runde durch die Soester Innenstadt zu drehen, um Janününü wieder heile bei ihrer eigentlichen Abendbegleitung abzuliefern. (Was mir gerade einfällt: Wir hätten Fotos machen sollen, verdammt! Das nächste mal!)
Schnell mussten wir uns auf den Heimweg machen, weil es schon bald so weit war: KISS bei Wetten Dass, was natürlich aufgenommen und live geguckt werden sollte. Also zu Hause angekommen, “Record” gedrückt, und als alles klar war, machten wir uns daran, beim Internetbestellungs-Pizza-Dienst unsere Wunschpizza zusammenzustellen und dann zu warten. Warten ist eine gute Überleitung, denn das mussten wir sage und schreibe 1,5 Stunden. Für 2 Pizzen. Es ist unglaublich. Nebenbei twitterte ich noch, dass weder Pizza noch KISS hier sei, und einige meiner Follower machten Scherze, dass die Pizza sicherlich dann käme, wenn die 4 geschminkten Jungs die Bühne beträten. Pah! Aber… Wie es der Zufall so wollte, gerade als KISS mit “I was made for loving you” loslegte, klingelte es an der Tür, und ich rannte Schimpfwörter-brüllend zur Tür, tappste von einem Fuß auf den anderen herum, weil ich doch wenigstens noch etwas vom Auftritt sehen wollte, allerdings ließ sich der Pizzamensch so viel Zeit, um die paar Treppen hochzukommen, dass ich nur noch das Abschlussklatschen mitbekam, als ich mit den beiden Pizzen das Zimmer betrat. Toll. Leider schmeckten die Pizzen noch, sodass man denen noch nichtmal böse sein konnte…
Nach einer halben Pizza, extrem gesättigt, machten wir uns also wieder ans fernsehen, danach an Chatroulette und natürlich gab es noch eine Mini-Skype Runde mit Puschihäschen, was absolut sein musste, immer hin kannten wir uns alle aus Twitter und es gab viel zu reden. Allerdings machte sich der volle Bauch, wie auch der Alkohol das Trinken bemerkbar, sodass wir uns verabschiedeten, Lordy sein Schlafgemach a.k.a. Ausklappsofa fertig machte, und ich mich ins Bett geworfen habe. Noch eine Runde ferngesehen, nebenbei gequatscht, bis ich dann sagte “Ey, es is schon 5 Uhr, solangsam wäre schlafen ganz cool…”
Sonntagmorgens, gegen 10-10:30 ungefähr, wachte ich auf, während Monsieur schon auf den Beinen war. Natürlich gingen die Aktivitäten wieder Richtung Twitter, es wurde der Rest der Pizza verschnabuliert (kalte Pizza, yeah!) und dank des immer schlechter werdendens Wetter bot sich der Fernseher zur Unterhaltung an. Kurz bevor er dann wieder zum Bahnhof musste, haben wir ein spontanes Fotoshooting eingelegt, man will ja Beweise haben
Und dann war es auch schon so weit, dass wir uns auf den Weg zum Bahnhof machen mussten.
Auf dem Weg zum Bahnhof merkten wir schon das Orkantief, es windete kräftig, sodass es uns anfänglich nicht wunderte, Feuerwehr zu hören, denn Sturmschäden sind ja überall. Allerdings kam ein kleines “Hä?” in unseren Köpfen auf, als der Bahnhof plötzlich abgesperrt war. Grund allerdings dafür war vermutlich das Gerüst, was unseren tollen Bahnhof ziert, da er gerade umgebaut wird, und das wahrscheinlich auf die Windgeschwindigkeiten nicht ausgelegt war. Zum Gleis kamen wir trotzdem, es gibt ja viele Wege nach Rom
Gegen 10 vor 4 Nachmittags stieg Lordy dann in seinen Zug ein und ich machte mich mit meinem Handy und Twitter bewaffnet, gegen den mittlerweile extremen Wind kämpfend, auf den Rückweg.
Zu Hause dann hörte ich von einigen Bahngleissperrungen und ich hatte schon im Gefühl, dass nicht alles glattlaufen konnte. Kurz darauf bekam ich auch schon die Nachricht von ihm, dass genau seine Züge betroffen waren, sodass ich hier immer voll informiert war, wenn er Infos brauchte. Wie die Rückreise aber ablief, könnt ihr drüben bei ihm lesen
Als Fazit ist zu sagen, dass Lordy wirklich ein netter Zeitgenosse ist, mit dem man gut und gerne mal 19 Stunden durchquatschen kann (ernsthaft!) und es spricht sicher nichts gegen ein weiteres Treffen, wo wir dann mal die Wrestling Theorie in die Halb-Praxis umsetzen können, und zwar in Form von Smackdown vs. Raw zocken. Ich jedenfalls freue mich schon darauf, ihm zu zeigen, dass ich mehr drauf habe, als nur das Wrestling-Wissen
Im Übrigen, das sei hier mal gesagt, ist dieser Blogeintrag ein Experiment. Im Großen und ganzen haben wir noch nicht über das Treffen an sich geredet, sondern uns dazu entschlossen, im jeweils eigenen Blog darüber zu schreiben, gleichzeitig die Beitrage zu veröffentlichen und dann zu lesen, wie der jeweils andere alles erlebt hat. Wer also interessiert ist, wie er das alles aus seiner Sicht erlebt hat, klicke einfach auf den obigen Hyperlink.
Oar! Es ist momentan echt ziemlich anstrengend. Sowohl in der Schule geht’s rund als auch Privat.
Fangen wir mit dem Privaten an. Diverse Ämter wollen mit Formularen befüllt werden, der Haushalt schreit tagtäglich nach mir und generell gibts wegen meiner Dummheit noch einiges zu klären.
In der Schule ist es auch nicht viel besser. Jeder will von einem was, hier wird gebrüllt, da wird geschrien, nebenbei werden einem noch unsinnige Fragen an den Kopf geknallt und das Neueste will man natürlich auch noch nebenbei erzählen. Zudem stehen noch die Vergleichsklausuren in den Fächern Deutsch, Mathe und BR (Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen) in den nächsten Wochen an, sodass die Lehrer solangsam die Flatter kriegen, ob sie den Stoff für die Klausur noch rechtzeitig durchzukriegen, sodass sie uns alles schnellsmöglich in den Kopf hämmern wollen. Man sitzt eigentlich nur noch da und lässt alles auf sich einwirken, verfügt über Halbwissen, und hofft, dass das alles reicht. Dazu kommt noch, dass uns insgesamt 6 Unterrichtsstunden fehlen werden, weil wir am 12.3. als Klasse nach Köln, zu Körperwelten, fahren. Natürlich freue ich mich schon drauf, aber in der Klausurenphase zu entspannen fällt einem schon schwer.
Aber ich habe wenigstens für dieses Wochenende Abhilfe geschafft. Ab morgen habe ich nämlich hohen Besuch von Lordy hier, der bis Sonntagnachmittag bleiben wird, und ich habe mir ein tolles Buch heute gekauft. Nämlich “Sex Money KISS” von Gene Simmons himself. Ich wusste gar nicht, dass es schon auf Deutsch erschienen ist (na klar, es ist von 2003, aber deutsche Verlage reißen sich nich um Bücher von Rockstars…) sodass ich heute dank Madame dieses Buch erblickte und natürlich sofort kaufen musste. Bisher habe ich es nur bis S.30 angelesen, aber es gefällt mir bis jetzt ganz gut. Über beide Dinge werde ich natürlich berichten, keine Angst
Also seid gespannt auf die nächsten Artikel über Körperwelten, dem Reallife Treffen zwischen Lordy und mir und natürlich dem Fazit von “Sex Money KISS”.
Ach – und nicht vergessen: Samstagabend gibt’s bei Wetten dass…? einen KISS Auftritt plus großer Außenwette. Thomas wettete nämlich, dass er es schafft, 1.500 Menschen in KISS-Look auf den Erfurter Marktplatz zu karren. Ich bin gespannt – lasst euch das nicht entgehen




