Täglich lese ich bei Twitter diverse Tweets, wo sich Menschen über das allseits bekannte und leidige Thema des Unfollowens und dem direkten Unfollow des entfolgten Users beschweren.
Die meisten regen sich darüber total auf. “Das ist nicht Sinn von Twitter, dass man nur den Menschen folgt, die auch nur zurückfolgen.” Das ist eben Philosophie von vielen. Allerdings auch das Gegenteil. “Ich folge nur Menschen, die mir folgen.”
Natürlich kann ich beide Seiten nachvollziehen, doch in letzter Zeit beschweren sich die meisten auch über mich. Also eben, dass ich auch direkt enfolge, wenn ich entfolgt werde. Doch das Ding an der Sache ist: Mir bringt es nichts mehr, Menschen zu folgen, wenn sie mich entfolgt haben, da meine Mentions bzw. @replies durch meine geschützen Tweets von mir nicht folgenden nicht mehr gelesen werden können. Da ich Twitter als Kommunikationsplattform sehe, und aus diesem Grund keine Kommunkation mehr möglich ist, entfolge ich eben auch. Fertig.
Warum ich das hier schreibe? Ganz einfach aus dem Grunde, weil ich, wie ich oben schon geschrieben habe, nicht mehr gelesen werden kann und ich das hier als Medium sehe, wo ich Menschen erreiche, die mich entfolgt haben und über mein anschließendes unfollow gemeckert haben
Momentan sind ja Ferien hier im lustigen NRW, und ich habe mir für eben diese Zeit ein SchöneFerienTicket gegönnt, mit dem ich kreuz und quer durch unser Bundesland cruisen kann. Dementsprechend bin ich momentan recht wenig zu Hause und nutze das voll aus. In den letzten Tagen war ich unter anderem in Dortmund, Paderborn, Höxter, Corvey und Bochum. Und genau über das letztere gibts eine Menge zu erzählen
Generell war es nicht geplant. Schon lang wollte mich Jake überreden, mal nach Bochum zum Starbucks zu kommen, doch ich habe mich immer strikt gewehrt, bis gestern. Also sagte ich einfach zu, spontan, relativ, und machte mich nebenbei reisefertig. Während ich also am Rumwuseln war, fragte mich Steff, den ich am Tag vorher in Paderborn besucht hatte, was denn los wäre, da ich wohl irgendwie nicht eindeutige Tweets schrieb
Als ich meinte, dass ich Jake besuchen wollte, kam uns eine Idee: Da sich die beiden schon relativ lang kennen, meinte ich, dass er doch einfach mitkommen solle. Natürlich als Überraschung. Wir planten also per Messenger unsere Reise, während ich Jake per Twitter schrieb, dass ich einen bestimmten Zug nehmen würde und ihm später die Uhrzeit und Standort per Handy mitteile. So viel gelogen an einem Tag habe ich noch nie.. Aber ich schweife ab!
Steff holte mich also mit dem Auto bei mir ab und wir fuhren Richtung Bochum, immer mit den Gedanken im Hinterkopf, wie er wohl reagieren würde, wenn wir auf einmal vor der Tür stehen würden, denn genau da wollten wir ihn überraschen. Geplant war also, dass wir direkt zu ihm nach Hause fahren, uns vor die Tür stellen und ich Jake anrufe mit “Ich bin jetzt da, du kannst los fahren…”. Und allein schon die Vorstellung, wie er aus der Tür rausgeht und uns erblickt, treibte uns in lautes, gehässiges Gelächter
Angekommen bei Jake zu Hause, rief ich ihn an und meinte, dass ich jetzt angekommen sei. Die Rückfrage “Du bist also am Bahnhof?” musste ich wirklich mit einem schlechten Gewissen und einem “äh….ja.” beantworten. Er teilte mir seinen Standort mit, damit wir uns bloß nicht verpassen und legte auf. Und da standen wir. Warteten, warteten… Und er kam einfach nicht aus der Haustür! Plan B musste her. Steff rief dann Jake an, was minimal unauffällig war, und fragte ganz trocken, was er gerade mache. Der erzählte natürlich, dass er auf mich warten würde, allerdings bereits am Bahnhof. Wir stiegen noch während des Telefonats wieder ins Auto und es lag nun an mir, wenigstens irgendwie einen Überraschungseffekt aufrecht zu erhalten. Steff fragte die ganze Zeit nebenbei, ob wir auflösen sollten, doch ich verneinte, und bat ihn, einfach aufzulegen. Prompt das Gespräch abgebrochen und ich erzählte meine Idee: Er bringt mich zum Bahnhof, lässt mich irgendwo vorher raus, und er kommt einfach nach. Hört sich unspektakulär an, ja, war ja aber nur Plan B! Also auf, zum Bahnhof…
Kurz, bevor wir auf den Parkplatz einbogen, sprang ich aus dem Auto und ging vollkommen gechillt Richtung Jake, der da schon die ganze Zeit auf mich wartete. Er saß im Auto und irgendwie musste ich es hinkriegen, dass er diesen Überraschungsmoment richtig genießen kann, zumal er auch meinte, ich sollte sofort einsteigen und wir könnten los, doch Steff musste doch noch auf den Parkplatz! Also meinte ich, er sollte aussteigen, wir begrüßten uns und ich improvisierte Gesprächsthemen, um ihn hinzuhalten. Als Jake dann meinte, dass Steff wohl gleich nochmal anrufen wollte, antwortete ich mit “Oh, wieso denn?”… Und gerade, als er antworten wollte, und seinen Blick ein wenig über den Parkplatz schweifen ließ, kam Steff angefahren. Dieser Gesichtsausdruck, verdammt, ich hätte ihn fotografisch festhalten müssen, denn der war einfach unbeschreiblich!
Wir brachen im großen Gelächter aus, während Jake nur mit Schimpfwörten um sich warf und minimal überrascht war
Großartig!
Der Rest vom Tag wurde dann bei Starbucks verbracht, wo ich ja eigentlich nie wirklich hinwollte, und zwar nicht, weil’s da nicht lecker ist, das weiß ich, aber einfach.. ähh.. Ich weiß auch nicht!
Aber ich muss sagen: Es war doch relativ angenehm und hat noch nichtmals weh getan
Zwischendurch hat dann Steff noch Wiebke vom Bahnhof abgeholt, und wir hatten eine lustige Truppe zusammen.
Gegen 20 Uhr traten wir den eigentlichen Heimweg an, fuhren erst zu Jake, wo er dann meinte, er wolle noch gerne Fotos machen, sodass ich meinte, ich würde gerne mitkommen. Also fuhren Steff und Wiebke allein wieder zurück, und Jake und ich machten uns auf die Suche nach einem geeigneten Fotoplatz, wo ich dann auch einiges über Bochum und co gelernt habe, dazu kam noch der kleine Schreckmoment und eine grausige Geschichte von übermütigen Autofahrern. Nein, kein Zusammenhang
Irgendwann gegen 12 war ich dann zu Hause und musste erstmal die ganzen Eindrücke verarbeiten
Als Fazit von dem Ganzen kann ich einfach nur sagen, dass es die Spontanität wirklich wert war, weil ich einen wunderbaren Tag und Abend mit tollen Menschen, die ich alle nur über Twitter kannte, verbracht habe. Schade, dass keine Gruppenbilder entstanden sind, aber wer weiß, wann wir den nächsten Spontanitätsanfall bekommen, sodass man genau das nachholen kann
Go on and close the curtains
cause all we need is candle light
You and me and a bottle of wine
going to hold you tonight
Well we know I’m going away
and how I wish, I wish it weren’t so
So take this wine and drink with me
let’s delay our misery
Save tonight
and fight the break of dawn
Come tomorrow
tomorrow I’ll be gone
Save tonight
and fight the break of dawn
Come tomorrow
tomorrow I’ll be gone
There’s a log on the fire
and it burns like me for you
Tomorrow comes with one desire
to take me away it’s true
It ain’t easy to say goodbye
darling please don’t start to cry
Cause girl you know I’ve got to go, oh
Lord I wish it wasn’t so
Save tonight
and fight the break of dawn
Come tomorrow
tomorrow I’ll be gone
Save tonight
and fight the break of dawn
Come tomorrow
tomorrow I’ll be gone
Tomorrow comes to take me away
I wish that I, that I could stay
Girl you know I’ve got to go, oh
Lord I wish it wasn’t so
Save tonight
and fight the break of dawn
Come tomorrow
tomorrow I’ll be gone
Save tonight
and fight the break of dawn
Come tomorrow
tomorrow I’ll be gone
Save tonight
and fight the break of dawn
Come tomorrow
tomorrow I’ll be gone
Save tonight
and fight the break of dawn
Come tomorrow
tomorrow I’ll be gone
tomorrow I’ll be gone
tomorrow I’ll be gone
tomorrow I’ll be gone
tomorrow I’ll be gone
Save tonight
Save tonight
Save tonight
Save tonight

Oder eher tun lassen…
Gestern war es wieder so weit: Meine Haare mussten wieder neu erröten. Schon vor einiger Zeit aber habe ich mich dazu entschieden, nicht nur rot zu sein, sondern rot und schwarz, weil diese Farbkombination einfach mein Ding ist.
Vor einiger Zeit also ist das Unterhaar schwarz gefärbt worden, der Rest wieder frisch errötet. Mich hat das Ergebnis nicht so umgehauen, mir war es zu wenig schwarz, man sah es kaum:

Jetzt allerdings habe ich es gewagt: Mehr schwarz musste her. Eigentlich habe ich sogar über schwarze Strähnchen nachgedacht, aber das Risiko des Meerschweinchen-Looks war mir einfach zu groß, sodass einfach nur eine größere Menge an Haaren abgeteilt wurde, die schwarz werden sollten. Endlich bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, aber seht selbst:


Einfach nur genial, genial, genial!
Diese Jungs haben es drauf!
Das Video wurde mir eben durch Chris zugesandt und ich glaub, ich bin verliebt!
Es ist ja sowieso schon bekannt, dass ich sehr auf Lady Gaga (also, ihre Musik.) stehe und wenn dann noch sowas dazu kommt, awesome!
Aber seht selbst:




